Kommentar zur Sozialkunst-Gestaltung in Dortmund


von Heike Christeleit


Sozialkunst-Gestaltung mit Rainer Schnurre


Im Stoffregen Saal im PSZD vom 01.07. - 03.07.2022 in Dortmund hatten wir - fast 40 Teilnehmende - großzügig Raum und Zeit, uns physisch, seelisch und geistig mit der Bedeutung der Sozialkunst-Gestaltung, die durch Rainer Schnurre entwickelt wurde, zu beschäftigen.


Dies geschah über einen regen Austausch zu unseren Erfahrungen im menschlichen Miteinander und unseren Bedürfnissen, damit ein Gespräch als fruchtbar und wohltuend empfunden wird. Was denn das Künstlerische ist, das sich nicht in eine Definition pressen lässt, da es selbst künstlerisch erfasst werden will, wurde durch Rainer Schnurre in den Raum gestellt und will mit zunehmender Übung ins Erleben gebracht werden.


Das Eigenaktivität dazu erforderlich ist kann bereits aus dem Wort Gestaltung entnommen werden. Einen ersten Anfang im Erleben und Differenzieren von Ich-Du-Wir wurde mit Übungen gemeinsam erforscht, was gerade mit mir nicht bekannten Menschen eindrücklich war.


Die von Rainer Schnurre gestellten Fragen:

  • Was hindert uns, wenn etwas nicht zur Sprache kommt, aber dennoch den Raum zwischen uns füllt?

  • Wie treten wir gewöhnlich dem anderen Menschen gegenüber und wie will dieses bewusstseinsmäßig geweitet werden?

  • Was ist dieses geheimnisvolle „Zwischen uns“ in der Mitte von uns?

  • Ist mir bewusst, dass die Worte von Rudolf Steiner: Der heutige Mensch hat kein Interesse am anderen Menschen, auch mich betreffen?


eröffneten einen Einstieg in eine ernsthafte Bewusstseinsschulung, dem wir uns Dank Rainer Schnurre an diesem Wochenende in ersten Schritten annähern konnten.


Begleitet wurde dieser Rahmen musikalisch mit einfühlsamen schwebend-singenden Geigenklängen durch Magnus Schlichtig und reichhaltigem, leckeren Essen.


Ein feiner Anfang ist getan. Vielen Dank an alle, die an dem Zustandekommen dieser Veranstaltung beigetragen haben.












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